Presse
Plessaer Abgeordnete geben Kulturverein grünes Licht

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vom 11. Januar 2012

bernd kadur antje posern 22.07.2011Plessa Der Plessaer Kulturverein will das Kulturhaus als Veranstaltungsort erhalten und wieder aufbauen. Seit November liegt eine Machbarkeitsstudie zu den Perspektiven einer Revitalisierung des Hauses vor, das sich an den Bedürfnissen der Region von Bad Liebenwerda über Elsterwerda und Plessa bis Lauchhammer orientiert. Die Plessaer Gemeindevertreter haben am Montagabend mit einer guten Zwei-Drittel-Mehrheit nach Vorstellung der Studie und weiterer Diskussion im nicht
öffentlichen Teil der Sitzung Pierre Wilhelm, dem Ersteller der

Foto: Bernd Kadur , Vorsitzender des Kulturvereins Plessa e.V.

Studie, und dem Kulturverein das Mandat erteilt, weitere Gespräche zur Umsetzung der Konzeption zu führen. „Es ist gut und für die weitere Arbeit auch grundlegend, dass sich die Mehrheit der Abgeordneten mit diesem Beschluss zum Kulturhaus und zu dessen weiterer Entwicklung bekannt hat“, sagte Kulturvereinsvorsitzender Bernd Kadur nach dem Abstimmungsergebnis.

 
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Dresdner Bläserfest startet in Plessa

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Ludwig Güttler (links) begeisterte mit seinem Trompetenspiel die Besucher im Plessaer Kulturhaus Foto: Veit Rösler/vrs1

Bernd Kadur (r.) und Lothar Thieme vom Kulturverein überreichten Ludwig Güttler (l.) am Ende des Konzertes das erst kürzlich fertig gewordene Nutzungskonzept für das Kulturhaus. Foto: Veit Rösler/vrs1

Eine schöneren Auftakt für den Advent hätten sich die mehr als 450 Besucher am Sonntagabend im großen Saal des Plessaer Kulturhauses nicht wünschen können. Mit stehenden Ovationen dankten sie dem Dresdener Startrompeter Ludwig Güttler und seinem Blechbläserensemble für ein wunderbares Konzert.

Der international gefragte Künstler hatte sein Versprechen vom April 2010 eingelöst und war für ein zweites Konzert nach Plessa gekommen.

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Machbarkeitsstudie "Unser Lausitzer Haus hat Zukunft?" vorgestellt
Machbarkeitsstudie_Vorschau
Am 18. November 2011 wurde im Großen Saal des Kulturhauses Plessa die Machbarkeitsstudie "Unser Lausitzer Haus hat Zukunft?" vorgestellt.

Das Gutachten analysiert die Wechselwirkungen zwischen der Entwicklung der Regionalwirtschaft, insbesondere der Tourismus- sowie der Kultur- & Kreativwirtschaft, und den Zukunftperspektiven des Kulturhauses Plessa als tatsächliches Haus und darüber hinausgehend für die Region "Lausitz" als Haus im übertragenen Sinne.

Das in der Studie integrierte Nutzungkonzept für das Kulturhaus Plessa orientiert sich an den Erfordernissen für die Regionalentwicklung, insbesondere der Stabilisierung der Bevölkerungszahlen durch aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und am Ehrenamt sowie einer Verstärkung der Reichweite des Regionalmarketings.

Der Standort Plessa hat eine potentielle Nutzererreichbarkeit von derzeit 305.024 Bewohner im 30 km-Luftlinienradius.
Das Kulturhaus Plessa kann als Kreiskulturhaus des Altkreises Bad Liebenwerda auf eine 30jährige erfolgreiche Tauglichkeitsprüfung als multifunktionales Zentrum für hochwertige kulturelle Versorgung der Region, insbesondere der Städte Elsterwerda, Bad Liebenwerda und weitere Kommunen, verweisen. Trotz der baulichen Einschränkungen gab es 2010 ca. 14.000 Nutzer des Kulturhausgrundstücks für Veranstaltungen, Proben und Besprechungen.

Um den denkmalgeschützten Kultureinrichtungen der Region, wie beispielsweise die Klöster Mühlberg und Doberlug sowie das Gut Saathain, eine nachhaltige Perspektive zu geben, schlägt die Studie den gemeinsamen Unterhalt der Häuser (einschließlich des KH Plessa) in einem Kulturbetriebsverbund vor.


Auszüge aus der Studie entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Datei:

Den TV-Beitrag zur Konferenz einschließlich dem Interview mit dem Initiator der Studie finden Sie bei Elbe-Elster-Fernsehen

Link zum Videobeitrag
 
Kulturhaus funktioniert nur mit der Region

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 kulturhaus lr 23.11.2011

 

Der Potsdamer Musiker Ruben Wittchow hat im September im Kulturhaus sein neues Album "Bleib wenn du willst" aufgenommen und war vom Gebäude wie vom Engagement der Menschen beeindruckt. Archivfoto: vrs1

 

Die Revitalisierung des Kulturhauses Plessa ist realistisch. Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt eine vom Kulturverein Plessa in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie, die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Sie zeigt auf, dass das Objekt das notwendige Potenzial bietet. Allerdings muss es gelingen, die Region zum Mitwirken zu gewinnen.

Seit zwei Jahren beschäftigt sich der Potsdamer Pierre Wilhelm, der aus Plessa stammt, mit dem Kulturhaus, hat in zahlreichen Gesprächen in der Region und darüber hinaus Befindlichkeiten und Möglichkeiten für und gegen das Projekt sondiert, die in die Studie eingeflossen sind. Eng zusammengearbeitet hat er dabei unter anderem mit Hans-Joachim Böse, Leiter des Kultur- und Festspielhauses Wittenberge, an dem sich das Plessaer Kulturhaus aufgrund seiner Größe, der Lage und seiner baulichen Gegebenheiten orientiert.

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"Jeder hier ist außergewöhnlich"

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Doreen Rumpelt (links) und Tochter Nele aus Hohenleipisch haben am Blumenzauber-Stand von Ines Haufe aus Prösen Fensterschmuck aus Tannenzapfen gebastelt
Alfred Date (71) aus Riesa ließ sich gern über die Schulter schauen. Er graviert filigrane Motive auf optische Brillengläser Begeistert davon war auch Lena Pilarski (9) aus Rückersdorf

.Ein großes Haus voller Leidenschaft und voller Hobbys mit ganz viel Herzblut ist am Samstag beim Kreativmarkt im Kulturhaus Plessa zu erleben gewesen.

Von Veit Rösler

Insgesamt 21 Stände handwerklicher Hobbys hatten sich auf dem großen Saal und im Treppenhaus ausgebreitet, daneben zahlreiche Laienkünstler im Kleinen Saal. "Wer hat das schönste oder außergewöhnlichste Hobby, diese Frage lässt sich hier nicht mehr beantworten. Jeder Teilnehmer ist außergewöhnlich", ist sich Organisatorin Carola Meißner sicher. Ziel der Veranstaltung sei es, so Carola Meißner, Hobbykünstlern, die sonst im kleinen Kämmerlein vor sich hin werkeln und tolle Sachen schaffen, eine Plattform zu bieten.

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Keiner steht hier still

Im September 2011 spielte der Potsdamer Künstler Ruben Wittchow sein neues Album "Bleib wenn Du willst" auf dem Großen Saal des Kulturhauses Plessa in einer Produktion des Potsdamer Tonstudios "showcase" (http://www.showcasepotsdam.de/projekte.html) unter der Gesamtleitung von Jörg Zinke ein.

Das nachfolgende Musikvideo "Hier steht keiner still" wurde ebenfalls von Jörg Zinke produziert und zeigt einen Querschnitt der Aktivitäten im Kulturhaus Plessa, die sich maßgeblich am Abschlusstag der Albumproduktion ereignet haben. Wir bedanken uns für das wiederholte Sponsoring von showcase Potsdam

Die Aussage des aus Bayern stammenden stellvertretenden Projektleiters Michael Feiler im Abspann zum Video gibt seine positven Eindrücke von der Zusammenarbeit mit der Plessaer Bevölkerung bei der Ausgestaltung der IBA-Finalveranstaltung "Paradiesisches Plessa" wieder. Für die Freigabe zur Nutzung bedanken wir uns bei Frau Wolf von der IBA (http://www.iba-see2010.de).

Das abschließende Zitat hat Ludwig Güttler anlässlich seines Unterstützerkonzertes im April 2010 in Plessa den Aktiven des Kulturvereins gewidmet.

 
Plessaer Kulturverein freut sich auf Güttler

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bernd kadur antje posern 22.07.2011
Jene Enthusiasten, die sich seit einigen Jahren für den Erhalt des ehemaligen Kulturhauses der Bergarbeiter engagieren, ließen sich vom Kopf des Wiederaufbaus der Dresdener Frauenkirche Mut machen und gründeten im Dezember 2008 den Kulturverein Plessa. Ludwig Güttler wird nun sein Versprechen vom ersten Auftritt in der Kirche des Ortes im April 2010 wahr machen: Am 27. November lässt er im Kulturhaus die „Dresdner Blechbläserweihnacht" erklingen.

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Bernd Kadur blickt optimistisch in die Zukunft des Hauses.
Foto: pos

 

Bernd Kadur, der Vorsitzende des Kulturvereins, ist sicher, dass dieses festliche Konzert den Nerv vieler Besucher treffen wird. Was die Machbarkeitsstudie zum Haus anbetrifft, ist er optimistisch. Der Verein setzt dabei auf Angebote, die Menschen aus ganz Elbe-Elster und dem Seenland anziehen können. "Im September soll die Studie vorgestellt werden", stellt Kadur in Aussicht.

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